Therapie

PHYSIOTHERAPIE

Physiotherapeuten behandeln Menschen die in ihren körperlichen Bewegungsmöglichkeiten aufgrund von Krankheiten, Verletzungen oder Behinderungen eingeschränkt sind. Ziel der Behandlung ist es durch manual- und trainingsterapeuthische Techniken Einschränkungen der Körperfunktion zu vermeiden, zu verbessern oder zu beseitigen.

Das Berufsfeld des Physiotherapeuten hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Passive Behandlungskonzepte werden immer mehr und immer effektiver mit bewegungstherapeutischen Ansätzen verbunden. Um den Behandlungserfolg zu sichern ist es ausserdem unbedingt notwendig, dass der Patient aktiv und eigenverantwortlich mitarbeitet.

Der Physiotherapeut wird zunehmend zum Begleiter in einem dynamischen Prozess der sich an der Steigerung der Belastbarkeit im Verlauf der Heilung orientiert.

Aufgaben der Physiotherapie

  • Prävention Vorbeugung der Entstehung von Erkrankungen (Primärprävention), Vorbeugung des Wiederkehrens einer gleichartigen Erkrankung (Sekundärprävention), Vermeidung von Folgeschäden, wie das Verhindern Von Funktions- und Bewegungseinschränkungen.
  • Therapie Kurz- und Langzeitbehandlung akuter und chronischer Krankheiten mit dem Ziel der Heilung oder des Erhalts einer bestehenden Situation.
  • Kompensation entwickeln von Verhaltensstrategien, um einen Verlust oder eine Einschränkung auszugleichen
  • Rehabilitation Wiederherstellen von Funktionen und dadurch Erleichterung der Wiedereingliederung in berufliche und private Umfelder und Tätigkeiten

Moderne Physiotherapie bedeutet, Menschen Strategien zu geben, damit sie wieder die Kontrolle über ihr Leben erlangen und sie wieder dahin zurückzubringen wo sie hinwollen.
(Peter O Sullivan)

MANUELLE THERAPIE

Die Manuelle Therapie ist ein Behandlungsansatz, mit dem Schmerzen und Funktionsstörungen im Bereich des Bewegungsapparates untersucht und behandelt werden. Grundlage der Manuellen Therapie sind spezielle Mobilisationstechniken, mit denen Schmerzen gelindert und Bewegungsstörungen beseitigt werden.

Der Physiotherapeut untersucht zuerst die Gelenkmechanik, die Muskelfunktion sowie die Koordination der Bewegungen, bevor ein individueller Behandlungsplan festgelegt wird.

Zu einem sinnvollen Behandlungsaufbau gehört neben passiven Mobilisationstechniken auch der Einsatz aktiven Trainings (mit und ohne Gerät) zur Mobilisierung und Stabilisierung der betroffenen Strukturen, sowie Beratung und Instruktion des Patienten um die erreichten Therapieziele, wie z. B. Schmerzlinderung und Verbesserung der Funktion langfristig zu sichern.

OSTEOPATHIE

Bei der Osteopathie handelt es sich um ein manuelles Verfahren zur Untersuchung und Behandlung von Bewegungsapparat, Organen und Gewebe. Ausgehend davon, dass mögliche Beschwerden des Betroffenen die Folge von Bewegungseinschränkung oder Blockaden sind

Begründet wurde die Methode vor über 140 Jahren vom amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still. Die von ihm formulierten Grundprinzipien der Osteopathie haben nichts an Aktualität eingebüßt.

  • Der Körper ist eine Einheit; die Person ist eine Einheit von Körper, Geist und Seele.
  • Der Körper ist fähig, sich selbst zu regulieren, sich selbst zu heilen und gesund zu erhalten.
  • Struktur und Funktion beeinflussen sich gegenseitig.
  • Die Therapie basiert auf dem Verständnis der Basisprinzipien von Ganzheit, Selbstregulierung und gegenseitiger Beeinflussung von Struktur und Funktion

Obwohl sich die Osteopathie seitdem kontinuierlich weiterentwickelt hat, folgt die osteopathische Untersuchung und Behandlung noch immer diesen Richtlinien.

 

sportphysiotherapie

Die Sportphysiotherapie vereint Prävention und Rehabilitation – immer mit Blick auf den Sportler. Durch die spezielle Zielgruppe, arbeiten Sportphysiotherapeuten oftmals mit Hobby- und sogar Spitzensportlern zusammen. Sie gestalten Rehabilitationspläne, damit verletzte Sportler im Trainings- und Wettkampfalltag zu alter Stärke zurückfinden. Und auch bei der Prävention spielt die Sportphysiotherapie eine wichtig Rolle.